Wir sagen NEIN zu diesem Gebäude 

inmitten von 

Oberstaufen !

Letzte Möglichkeit zum Einspruch 

während der Auslegung der Unterlagen vom 17.5.-19.6.24 unter:

https://www.oberstaufen.info/rathaus-buergerservice/rathaus-aktuell/bekanntmachungen   

KRITIKPUNKTE AM VERFAHREN

• Unreflektierte Übernahme der Pläne und maximale Zusagen an     einen baugetriebenen, privaten Investor zur Gewinnmaximierung   ohne ausreichende Abwägung öffentlicher Interessen oder Umweltbelange

• Aussagen hinsichtlich zulässiger Baumassen u. Gebäudehöhe im Rahmen öffentlicher Stellungnahmen des Bürgermeisters wurden nicht eingehalten.

• Fehlende Bedarfsanalyse bzw. unabhängige Untersuchung zur  Ausrichtung des Projekts für die zukunftsfähige Entwicklung der Gemeinde.

•Keine Expertise zur Ermittlung des faktischen Mehrwerts für Oberstaufen vorhanden

• Keine Begleitung durch einen unabhängigen Gestaltungsbeirat, der die Entwicklung aus dem übergeordneten städtebaulichen, funktionalen und architektonischen Gesamtkontext beurteilt. Vorhanden waren vom Investor beauftrage „Experten“, deren isolierte Aufgabe darin bestand, eine Beurteilung und Vermarktung der verschiedenen Baumassenverteilungen und Fassadenbeispiele durchzuführen


FORDERUNGEN

• Aufstellung eines realen Phantomgerüsts zur öffentlichen Begutachtung und Beurteilung der neuen Gebäudesilhouette und den tatsächlichen Baumassenverhältnissen in Bezug auf das
vorhandene Ortsbild und unabhängige Untersuchung zur  Ausrichtung des Projekts für die zukunftsfähige Entwicklung der Gemeinde.


VERLAUF UND STAND DER PLANUNG

• Nach der Schließung der ehem. Schlossbergklinik im Jahre 2016 erfolgte 2019 der Kauf durch die Fa. Geiger. In der Folge wurden erste Beschlüsse des Gemeinderats zur Hotelentwicklung bis hin zum Abriss der kompletten Gebäude im Jahre 2021 getätigt

März 23 Veröffentlichung einer Stellungnahme des architekturforum allgäu e. V. mit kritischer Hinterfragung der Projektpläne       (anklicken)

10. Juli 23: Versand des Arbeitspapiers der BI 2.0 (anklicken) zur Verbesserung der bisherigen Planung an sämtliche Gemeinderäte und Herrn Bürgermeister Martin Beckel

• 1.-31. August 23 Erste öffentliche Auslegung der Vorentwurfsplanung im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung gem. § 3 Abs. 1 und § 4 Abs. 1 BauGB zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan 

•Am 10.11.23 wurde dem Bürgermeister Martin Beckel die Pedition der Bürgerinitiative 2.0 mit 1.123 Unterschriften übergeben. (anklicken zum Bericht von Allgäu TV)     (Link zur Pedition hier: )

• Weiterer Verfahrensablauf:

> Einreichung und nochmalige öffentliche
Auslegung der Entwurfsplanung (mit Umweltbericht )

> Zweite und letzte Möglichkeit für die Bürger Bedenken zu äußern und Einspruch einzulegen vom 17.5. - 19.6.2024

-> Behandlung der Anregungen in einer Abwägungstabelle

> ggf. nochmalige Überarbeitung der Enwurfsplanung, solange bis der Gemeinderat im Rahmen eines Durchführungsvertrags einen Satzungsbeschluss fasst, der die Baugenehmigung durch das Landratsamt Oberallgäu zur Folge hat